[Tag 14] 31 Tage – 31 Bücher

14. Welches Buch auf deiner Wunschliste steht auf Platz 1?

Wieder eine schwierige Frage! Ich kann mich, ehrlich gesagt, nicht ganz zwischen zwei Büchern entscheiden:


Inhalt:
Eine Stadt in der Vertikalen, 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Ein vergessenes Volk, bedroht durch eine unheimliche, archaische Macht. Und eine kleine Truppe von Abenteurern aus der alten Welt, zu allem entschlossen.

Dies ist die Geschichte des Carl Friedrich Donhauser, der sich selbst Humboldt nannte. Zusammen mit seinen Gefährten bereiste er die letzten noch nicht erforschten Orte der Erde. Er entdeckte vergessene Völker, schloss Freundschaften mit den fremdartigsten Geschöpfen, hob unvorstellbare Schätze und erlebte die haarsträubendsten Abenteuer. Viele seiner Entdeckungen und Erfindungen gehören noch heute zu unserem täglichen Leben. Warum er aber selbst in Vergessenheit geriet, das wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.



Die Tribute von Panem – Flammender Zorn
von Suzanne Collins
430 Seiten (Hardcover)
Verlag: Oetinger Friedrich Gmbh
ISBN: 978-3789132209

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Rezension: Engelsnacht


Wenn dein Leben zunehmend wie ein Albtraum erscheint, was könnte dir dann noch den Tag retten?

Lucinda (Luce) hat die Kontrolle über ihr Leben scheinbar verloren: als sie das erste Mal einen Jungen küssen will, steht dieser plötzlich in Flammen und stirbt, während sie sich noch gerade so retten kann. Ein Gericht verurteilt sie wegen Verdacht auf Mord daher dazu, auf ein Internat für schwer erziehbare Jugendliche zu gehen: die Sword & Cross-Schule.
Dort angekommen, muss das 17-jährige Mädchen nicht nur ihr Handy und somit den Kontakt zur Außenwelt, sondern auch ihre Privatsphäre aufgeben. Die Schule gleicht einem Hochsicherheitstrakt: bedrückende, alte Gebäude, überall Überwachungskameras und ein strenger Stundenplan. Zudem herrschen dort raue Sitten, da keiner ihrer Mitschüler ein unbescholtenes Lamm ist.
Luce hat aber Glück und kann schnell zwei gute Freundinnen für sich gewinnen: die etwas abgedrehte Arriane und die zurückhaltende Penn, die ihr gerade in der schwierigen Anfangszeit beistehen.
Bei den männlichen Bewohnern des Internates scheint das schwarzhaarige Mädchen gleich einen guten Eindruck zu machen, denn vom ersten Tag an umwirbt der freche und beliebte Cam sie unverhohlen und bringt sie ein ums andere Mal aus der Fassung. Eigentlich ist Luce aber viel mehr an Daniel Grigori interessiert – dem jungen Mann, der so abweisend ihr gegenüber ist, aber so vertraut zu sein scheint…

Schon der Prolog verspricht eine romantisch-tragische Geschichte, denn es beginnt an einem Septemberabend 1854 in England und einem Paar, das nicht zusammen sein kann…
Danach springt die Geschichte in die Gegenwart und beschreibt bedrückend und erschreckend wie die 17-jährige Luce im Internat ankommt. Sofort fühlt der Leser die erstickende Enge der Anstalt und spürt, wie das Mädchen dort leidet. Während man noch erfährt, wie sie ihre Kindheit zwischen Psychologen und Medikamenten verbracht hat, fragt man sich bereits was es mit den merkwürdigen dunklen „Schatten“ auf sich hat, die Luce seit ihrer Kindheit immer wieder sieht.
Die klaustrophobische Umgebung der Schule und Luces Probleme treten aber schnell in den Hintergrund, als sie anfängt zusammen mit ihrer Freundin Penn dem distanzierten Daniel hinterher zu stöbern. Wieso hat sie das Gefühl ihn schon zu kennen? Was hat es mit seinen Vorfahren auf sich, die ein Buch über gefallene Engel geschrieben haben?
Obwohl schnell klar ist, dass sie in Daniel verliebt ist, schwankt sie dennoch immer wieder zwischen ihm und Cam hin und her und unterliegt den gekonnten Annäherungsversuchen des vorlauten Schwarzhaarigen beinahe.
In diesem mittleren und umfassendsten Teil, hat sich die Geschichte meiner Meinung nach etwas gezogen. Luce hat schreckliches Unrecht in ihrem Leben erlebt und sitzt in einem Internat fest, in das sie nicht gehört – dennoch dreht sich bei ihr alles um Daniel. Sie scheint beinahe besessen wie sie versucht ihn näher kennen zu lernen und etwas über ihn herauszubekommen; die Geschichte verliert sich etwas in diesem quälend langsamen Tempo.
Erst gegen Ende geht alles plötzlich sehr schnell, der Erzählstrang nimmt wieder Fahrt auf und es kommt zu einem Gefecht zwischen den Guten und den Bösen Engeln, in das das Mädchen hineingeraten ist. In diesem letzten Teil konnte ich wieder richtig mitfiebern, was mir vorher leider etwas gefehlt hat. Luce ist nicht mehr nur gefangen in ihrer Rolle als liebeskrankes Mädchen, sondern fängt an die Hintergründe zu verstehen, die Zusammenhänge zu erkennen. Es werden sogar Andeutungen gemacht, die darauf schließen lassen, dass sie tiefer in diesem überirdischen Krieg verwickelt ist, als ihr bewusst zu sein scheint und auch die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmt direkt vor den Augen des Lesers.

Gefallen hat mir am Buch also am Meisten der letzte Teil, der schwungvoll das Ende beschreibt. Dennoch muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht von „Engelsnacht“ war: ich nenne es das „1.-Band-einer-Reihe-Syndrom“. Die Charaktere wirken noch etwas oberflächlich und undurchsichtig, man konnte noch nicht ganz verstehen wie die agierenden Personen zu ihren Handlungen passen und was die Hintergründe sind. Wie gesagt lässt das Ende darauf hoffen, dass die Fortsetzung sehr spannend wird und sich aufklärt, was hier noch offen bleibt – aber für mehr als 3 Sterne reicht es bei mir deshalb bei diesem Band nicht, denn mehr als ein Auftakt zu einer Geschichte, die noch spannend werden kann, darf man hier nicht erwarten.

Für Fans von Engeln und Liebesgeschichten ist das Buch sicher empfehlenswert, wenn man genug Muse hat um auf die folgenden Bände zu warten. Ich selbst werde sicherlich in den zweiten Teil rein lesen, denn neugierig bin ich bei dem Potential, das die Geschichte hat, auf jeden Fall.

Bewertung:


Engelsnacht von Lauren Kate
448 Seiten (Hardcover)
Verlag: cbt
ISBN: 9783570160633
17,99€

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Sub-Zuwachs

Seit eben steht Andreas Eschbachs “Black*Out” neu bei mir im Regal:

Inhalt:
Christopher ist auf der Flucht. Gemeinsam mit der gleichaltrigen Serenity ist er unterwegs in der Wüste Nevadas. Irgendwo dort draußen muss Serenitys Vater leben, der Visionär und Vordenker Jeremiah Jones, der sämtlicher Technik abgeschworen hat, nachdem er erkennen musste, welche Gefahren die weltweite Vernetzung mit sich bringen kann. Doch eine Flucht vor der Technik – ist das heute überhaupt möglich? Serenity ahnt bald, auf was und vor allem auf wen sie sich eingelassen hat. Denn der schwer durchschaubare Christopher ist nicht irgendjemand. Christopher hat einst den berühmtesten Hack der Geschichte getätigt. Und nun ist er im Besitz eines Geheimnisses, das dramatischer nicht sein könnte: Die Tage der Menschheit, wie wir sie kennen, sind gezählt.


Black*Out von Andreas Eschbach
464 Seiten (Hardcover)
Verlag: Arena
ISBN: 9783401060620
17,95€

Ich bedanke mich herzlich bei Frau Bluemcke und dem Arena-Verlag für die Bereitstellung dieses tollen Rezensionsexemplares! :D

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[Tag 13] 31 Tage – 31 Bücher

13. Was war das traurigste Buch, was du je gelesen hast? Und musstest vielleicht auch ein paar Tränchen verdrücken?

Klaaaar musste ich beim traurigsten Buch, das ich je gelesen habe, ein paar Tränchen verdrücken! Das mache ich sowieso ständig bei traurigen Büchern :P
Als ich gerade überlegt habe, welches ich jetzt angeben könnte als traurigstes Buch… ist mir sofort mein Liebling eingefallen, den ich mit 15 unzählige Male gelesen habe: So lonely von Per Nilsson. Es ist mittlerweile schon eine Zeit her, dass ich das Buch zum letzten Mal in der Hand hatte, aber ich werde es sicher weiterhin immer mal wieder lesen. Einfach weil es so schön ist. Und so traurig. Und so voller Herzschmerz.
Ganz bestimmt werde ich dann auch wieder – wie die vielen Male davor – mehr als nur ein Tränchen verdrücken ♥


Inhalt:
Ein Besucher, der eine Weile vor dem dreistöckigen Wohnhaus am Rande einer Stadt in Schweden gestanden hätte, dem wäre vermutlich gar nichts Besonderes aufgefallen. Niemand verläßt oder betritt das Gebäude, aber in einer Wohnung brennt Licht und es werden von einem Balkon seltsame Gegenstände geworfen: ein Blumentopf, eine Frisbeescheibe und ein Armeemesser, zuletzt steigen fünf Luftballons auf.

Doch das sind nur Äußerlichkeiten. In Wahrheit läuft im Kopf des sechzehnjährigen Jungen im zweiten Stock, der ganz allein am Schreibtisch träumt, ein Film mit nur zwei Hauptakteuren ab — Ann-Katrin und er. Vor sich hat er alle Erinnerungsstücke aufgereiht, die ihn an sie erinnern: die Busfahrkarte, die deutsche Grammatik, eine Ansichtskarte.

Einstellung für Einstellung läßt er abrollen und immer wieder fragt er sich, warum sie so anders war, als er nach den Sommerferien aus Amerika zurückgekommen ist. Und ganz nah neben ihm steht das Telefon. Sie hat versprochen, daß sie anruft. Will er überhaupt noch mit ihr reden? Er hat auch ein großes Glas blauer Tabletten auf dem Schreibtisch….


So lonely von Per Nilsson
176 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3423781343
5,95€

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[Tag 12] 31 Tage – 31 Bücher

12. Welches war dein erstes fremdsprachiges Buch, welches du gelesen hast?


Direkt als Buch würde ich es mit seinen gerade einmal 32 Seiten nicht unbeding bezeichnen, aber es war dennoch der erste “lange” englische Text, den ich damals in der Schule lesen musste. Ich meine, das war in der 6. Klasse. Damals fand ich das Buch so toll, dass es mir einfach im Gedächtnis geblieben ist – zumal es auf einer wahren Geschichte beruht. Ich habe sogar meine Nachhilfeschüler vor zwei Jahren noch damit gequält und sie gezwungen das zu lesen um ihr Englisch zu üben ;)

Da ich gerade keine Inhaltsangabe finde, fasse ich das Buch mal selber kurz zusammen: Ein Mädchen übelebt einen Flugzeugabsturz über dem peruanischen (?) Dschungel als einziger Passagier der Maschine. Mit einem großen Lebenswillen und viel Mühe versucht sie zur Zivilisation zurück zu finden und kämpft sich tapfer durch den dichten Wald…

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